Pane Ticinese

Als Volker von  (https://volkermampft.de/ ) mich angefragt hat ob ich bei der Kulinarischen Weltreise mit dem Sonderthema Brot und Brötchen mitmachen möchte, habe ich sofort zugesagt. Rasch war auch klar dass ich etwas Schweizerisches machen will. Ruchbrot, Weggli und Büürli sind sicher vielen bekannt. Dabei hat die Schweiz noch viel mehr zu bieten. Wusstet ihr, dass wir in der Schweiz Kantonsbrote haben? Somit hat praktisch jeder Kanton sein eigenes Brot. Der Kanton Tessin liegt im Süden der Schweiz und ist mit  Italienischem Lebensstil angehaucht. Da ich das Tessin sehr gerne mag habe ich mich für dieses Kantonsbrot entschieden. Das Pane Ticinese oder einfach Tessinerbrot genannt,  wird aus 4-6  ‚Brötchen‘ zusammen gesetzt und das ergibt dann wieder ein ganzes Brot, also eigentlich zwei zu je 5 Teilen. Das Pane Ticinese wird auch nicht geschnitten sondern nur abgebrochen.

Vorteig

100 g Milch (kalt)

100 g Weizenmehl 550

0.3 g Frischhefe

Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen bis es keine Mehlnester mehr hat und dann abgedeckt bei Raumtemperatur 12-14 Stunden gehen lassen.

Zutaten

Vorteig

220 g Wasser (lauwarm)

400 g Weizenmehl 550

25 g Sonnenblumenöl

10 g Salz

8 g Backmalz (inaktiv)

5 g Frischhefe

Zusätzlich 

1 Ei

10 g Sonnenblumemöl

Zubereitung

Alle Zutaten ausser dem Sonnenblumenöl 4 Minuten auf langsamer Stufe vermischen und dann 4 Minuten auf schnellerer Stufe verkneten. Während weiteren 4 Minuten langsam das Sonnenblumenöl unterkneten. Den Teig abgedeckt 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Den Teig in 10 Teile teilen und rundschleifen. Kurz entspannen lassen und dann länglich formen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech 2x 5 Stück hintereinander anliegend aufs Backblech legen. Abgedeckt bei Raumtemperatur 60 Minuten gehen lassen.

Rechtzeitig den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Wenn der Ofen die Temperatur  erreicht hat die Tessinerbrote 2x mit dem Ei-Ölgemisch bepinseln, mittig der Länge nach einschneiden  und ohne Schwaden während 23-25 Minuten bei 220 Grad backen.

Hier sind schon ganz viele Rezepte zusammen gekommen.

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60 Kommentare

  1. Oh ja, das Tessin ist wirklich wunderschön und Dein Kantonsbrot sieht unglaublich lecker aus. Da möchte ich bitte ein Stückerl davon haben.

    Danke für das tolle Rezept
    und sei lieb gegrüßt von der Bine

  2. Ich hätte sogar erwartet, dass jede Stadt und jedes Dorf ein eigenes Brot hat. Kantonbrote klingt aber auch gut, ich glaube nicht, dass wir in Deutschland „Bundeslandbrote“ haben.

  3. Das ist ja eine hübsche Idee, Brot aus Brötchen zusammenzusetzen.

    Leider bin über Basel und Umgebung mit einem kurzen Abstecher nach Luzern noch nicht hinaus gekommen.

    Das Tessin muss auch echt schön sein!

    Liebe Grüße
    Britta

  4. Hallo Nadja,

    Schön das Du uns begleitet hast. Vielleicht kommst Du ja auf die andere andere Reise Mal mit. Solange knabbern ich erstmal dieses tolle Brot.

    LG Volker

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